Der Weg des Fühlens

Der Ausgangspunkt:

Fast alle Probleme im Leben – Gesundheit, Beruf, Finanzen, Beziehungen aller Art – haben, meiner persönlichen Erfahrung nach, ein und dieselbe Ursache. Sie sind die Folge von unverarbeiteten emotionalen oder sogar traumatischen Erfahrungen aus der Vergangenheit, insbesondere aus der Kindheit.

In der Psychologie gibt es hierfür den Begriff „Inneres Kind“. Das Innere Kind entspricht – als Sinnbild bzw. als Symbol – den in der Kindheit erworbenen Mustern im Fühlen, Denken und Handeln.

Ist die emotionale Ebene nicht im Gleichgewicht, hat dies üblicherweise auch negative Auswirkungen auf die mentale Ebene (z.B. Innerer Kritiker, Innerer Antreiber, negative Glaubenssätze, Blockaden usw.). Infolgedessen kann, über kurz oder lang, insbesondere die körperliche oder psychische Ebene aus dem Gleichgewicht geraten. Daraus wiederum können sich gesundheitliche Probleme, Beschwerden und Krankheiten entwickeln.

Illustration einer Sonnenaufgangsszene mit einer halb vergrabenen Sonnenkugel, strahlenförmigen goldenen Sonnenstrahlen und einem hellblauen Himmel im Hintergrund.
Ein Erwachsener hält die Hand eines Kindes. Der Hintergrund zeigt eine Treppe aus Holz. Der Erwachsene trägt ein weißes Hemd mit aufgerollten Ärmeln und einer schwarzen Uhr.

Die Bedeutung von traumatischen Erfahrungen:

Die meisten Menschen haben in ihrer Kindheit oder manchmal auch schon vor der Geburt (pränatal) traumatische Erfahrungen gemacht. Ist die Mutter während der Schwangerschaft z.B. im Stress oder krank, so ist dies auch für das Kind spürbar und kann unter Umständen Spuren hinterlassen. Bis Anfang der 1980er Jahre war es zum Beispiel üblich, kleine Kinder völlig allein – ohne Elternbegleitung – im Krankenhaus zu lassen oder sogar über mehrere Wochen zur Kur zu verschicken. Auch war es gang und gäbe, und wurde von Erziehungsratgebern sogar so empfohlen, „Schreikinder“ weinen zu lassen, anstatt sie in den Arm zu nehmen und zu trösten.

Fast jeder Mensch trägt solche Erlebnisse in sich, die möglicherweise zu einem Bindungs- oder sogar Schocktrauma geführt haben. Solche Erfahrungen können bei einem kleinen Kind, insbesondere in den ersten 7 Lebensjahren, Gefühle und Glaubenssätze hinterlassen wie „so, wie ich bin, bin ich nicht richtig“, „ich bin nicht liebenswert“, „so etwas Schreckliches will ich nie wieder erleben oder fühlen“. Auch das Urvertrauen oder die Lebensfreude können darunter leiden.

In aller Regel sind diese Überzeugungen jedoch unbewusst und gut verdrängt. Die meisten Menschen haben zahlreiche Bewältigungsstrategien entwickelt, um sich davon abzulenken (z.B. durch viel Arbeit, exzessiven Sport, übermäßigen Social Media- und/oder TV-Konsum, Freizeitstress aller Art, Alkohol etc.).

Persönliche Krisen als Hinweisgeber:


Alle Lebensbereiche, in denen es Probleme oder Konflikte gibt bzw. einfach nicht rund läuft, sind wichtige Hinweisgeber auf solche Ereignisse. Sie zeigen, dass es noch unverarbeitete – und eventuell sogar traumatische – Erfahrungen aus der Vergangenheit in uns gibt, die z.B. das Nervensystem permanent im Stressmodus halten und auf Dauer krank machen können.

Jede unangenehme Situation im Außen „triggert“ üblicherweise - sofern es aus der Vergangenheit unverarbeitete verletzende oder traumatische Erfahrungen gibt - unsere Gefühls- oder Mentalebene (z.B. können dadurch Traurigkeit, Angst, Ohnmacht, Verzweiflung, Wut, Überforderung oder negative und ungesunde Verhaltensmuster bzw. Glaubenssätze ausgelöst werden). Dies kann sich auch in einem körperlichen Symptom (z.B. Verspannung, Schmerz, Druck) äußern.

Gefühls- und Mentalebene nehmen daher eine sehr wichtige Schlüsselrolle ein, um diese Erfahrungen nachträglich fühlend zu verarbeiten.

Deko-Szene mit einer kleinen Buddha-Statue, einem Keramik-Relief und einem runden Spiegel mit Aufschrift in deutscher Sprache.
Goldene Sonne mit Sonnenstrahlen vor schwarzem Hintergrund.

Nachträgliche emotionale Heilung ist möglich:

Um diesen Weg der nachträglichen emotionalen Heilung zu gehen, braucht es lediglich Dich selbst, Deine Bereitschaft, Mut, Zeit, Geduld und manchmal auch etwas Durchhaltevermögen.

Es ist eine bewusste Entscheidung, Dir selbst authentisch, offen, ehrlich und vor allem fühlend begegnen zu wollen. Ich selbst gehe diesen Weg nun seit vielen Jahren und begleite als Coach meine Klientinnen und Klienten so lange, bis sie die 2 Bausteine des Wegs des Fühlens sicher in ihren Alltag integriert haben. Meine Tätigkeit als Coach ist daher also üblicherweise auf einen begrenzten Zeitraum ausgelegt.

Meine Methode ist Hilfe zur Selbsthilfe:

Du lernst in 6 aufeinander aufbauenden persönlichen Coaching Terminen, wie Du ein Problem ganzheitlich lösen und Deine Selbstheilungskräfte aktivieren kannst.

Durch ergänzende Live-Übungsabende (online) oder Webinare und Workshop-Reihen, kannst Du – wenn Du das gerne möchtest – die Methode immer mehr vertiefen und in Dein Leben integrieren. 

Der „Weg des Fühlens“ umfasst 2 Bausteine mit jeweils 4 einfachen Schritten.

Baustein 1
Bewusster fühlender Selbstkontakt

Ziel: Unverarbeitete Emotionen der Vergangenheit, die sich in der Gegenwart wieder bemerkbar machen, bewusst wahrnehmen, zulassen, fühlen und damit nachträglich Schritt für Schritt heilen.


Baustein 2
Auflösung von blockierenden Glaubenssystemen

Ziel: Auf der mentalen Ebene vorhandene unbewusste negative Glaubenssätze, hinderliche Muster, innere Anteile, Schwüre oder Blockaden erkennen und auflösen.